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 :: Aktueller denn je: Wer heute Gentech sät, wird morgen Gentech-Brot essen! ::
 Themen | Ökologie 29-04-2004 08:46
AutorIn : gegengen
Nein zum unnoetigen und riskanten Freiland-Experiment der ETH Zureich mit Gentech-Weizen

:: 6.6.: Aufruf Grosskundgebung gegen Gentech - Lindau (ZH)
: Bilder 1, 2, 3, 4, 5
:: Protestcamp seit 1. Mai 2004 - jetzt mitmachen
Für mehr Infos klicke auf weiter...
Während Monsanto ihren Gentech-Weizen weltweit zurückgezogen hat, zeigt sich die ETH uneinsichtig und forscht auf biegen und brechen weiter. Kommt alle an die Grosskundgebung am 6. Juni in Eschikon bei Lindau ZH. Am selben Ort findet seit 1. Mai eine Mahnwache in Form eines Protestcamps mit Sicht auf das ETH-Gelände in Eschikon statt. Der Monster-Weizen wächst ? wie lange noch? ? der Widerstand wächst. Am 6. Juni findet beim ETH-Versuchsgelände in Lindau (ZH) eine Grosskundgebung gegen eine Gentech-Landwirtschaft statt. Seit März wächst dort als Experiment das erste Gentech-Getreide der Schweiz im Freiland. Jetzt braucht es Widerstand!


:: 6.6. Demo-Aufrufe (PDF) deutsch, franz und ital.
:: Das Protestcamp wächst
:: Lageplan Eschikon: ETH (IPW) und Protestcamp
:: Ein Paar Bilder aus dem Camp
:: Radiosendung aus dem Camp (Info Lora)
:: Aufruf nach Rückzug von Monsanto
:: Aufruf zum Protestcamp
:: Gentechweizen in Sachsen-Anhalt ausgerupft
:: Monsanto zieht Gentechweizen weltweit zurück ? ETH wurstelt weiter

:: Erster Freilandversuch mit Gen-Weizen in Deutschland
:: Oggi a Lindau: azione contro piantagioni di grano transgenico
:: Gentech-Feld ab sofort besetzt!!
:: Endlich auch Kritik aus der ETH heraus
:: GENTECH_WEIZEN: AUSGESÄÄÄT!!!!!
ETH-Gentechpropaganda zum dritten
:: Bauernregel für den Genweizen von Schälllen-Ursli
:: interner Rundbrief der ETH an alle Mitarbeiter (!) [1][2] ::
:: 1000 an Protest in Lindau (6. März) ::
:: älterer Aufruf zum 6. März ::
:: Gentechgegner Rene Riesel muss in Knast ::
:: ehemaliges Feature mit mehr Hintergrund ::
 :: 29 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  Wiederstand aus der ETH mundtot gemacht?
06.05.2004 12:13  
Ich habe seit dem 25. März nicht s mehr von den 24 ETH Angestellten gehört, die sich gegen diesen Gentech-Versuch geäussert haben.
Was ist da passiert?
Konnte Herr Sauter die Unterzeichner in einem Gespräch von der genialität seines Versuchs überzeugen können? Warum wurde das nicht kommuniziert? Wohl kaum.
Oder wurden die Unterzeichneten mit Sanktionen mundtot gemacht? Ist das die (wissenschaftliche)Gesprächskultur, und das Verständniss der Freiheit auf Meinungsäusserung der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich?

Da ist Recherche und ein Artikel im Tagi oä. gefragt.

An alle kritischen ETH Studenten und Angestellten:
Auf zur Demo am 6.5.4 in Lindau, und trägt den Protest in die ETH Zürich.


AutorIn: Mensch
  Link zum Protestcamp
17.05.2004 15:39  
bitte den erwähnten Link auf die Webseite stellen. Merci.


AutorIn: Fracine | Web:: http://www.indymedia.ch/demix/2004/05/22498.shtml
  Syngenta
21.05.2004 20:27  
Heute dem 21. Mai 2004 wurde von der Freien Demokratischen Presse, hier das ARD, folgendes Berichtet:

"Die Schweizer Firma Syngenta verzichtet auf den Verkauf ihres Gen-Maises in Europa. Angestrebt werde eine Zulassung als Futtermittel".

Dazu folgende Frage:
Ob auf den Verkauf des Gen-Maises an Menschen im Drittweltländer, die ja sowieso nach Meinung ein paar weisser (H)Burensöhnen Nichts zustande bringen, angestrebt wird, wurde nicht beantwortet. Na, dann, en Guete, eine grosse Wahl belibt ja nicht. Hauptsache, wir in der Schweiz müssen nicht die Versuchskaninchen unserer Industrie sein. Es könnte ja noch Schadenersatzklagen folgen.

Bemerkung:
Wenn ich mich noch recht erinnere, wurden noch vor kurzer Zeit, tote Kühe, Hunde und Katzen zu Mus verarbeitet, getrocknet und wieder den Kühen zum fressen gegeben. Tja, Pech für die Menschen, die KJF haben und noch bekommen werden, denn wie immer ist niemand daran schuld. Und Sie als "Der Steuerzahler" dürfen heute für die vorsorglich entsorgten Tiere und Lebewesen den Bauern noch diese Ausfälle bezahlen.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass den Tieren der Syngenta-Mais bekommt. Wir werden es ja erleben, und falls es doch nicht so richtig herauskommt, ist ja eh wieder keiner dabeigewesen oder trägt die Verantwortung.


AutorIn: Opfer vom filz und korruption
  das meint der Experte zum Thema
23.05.2004 16:19  
Blüemlisex, viel Staub und keine Pollen

Da haben wir es. Nach jahrelangem Waldsterben zeigt eine Nationalfonds-Studie, dass sich der Wald in der Schweiz fast hemmungslos ausbreitet. Müssen wir bald Borkenkäfer aussetzen, damit diese Lichtungen aus dem Wald herausfressen? Es bahnt sich eine neue nationale Bedrohung an, bei der es um Sex geht - oder vermehren sich die Bäume auf eine andere Art? Theoretisch könnten sich unsere Tannen selber klonen, aber sie schmeissen lieber mit Zapfen um sich.

Somit verstehe ich jetzt besser, warum sich viele Leute heute vor dem Pollenflug fürchten. Bei den einen ist es Prüderie, weil Spermien in der Luft herumschwirren, die anderen nehmen offensichtlich an, die Pollen hätten erst seit der Gentechnik fliegen gelernt. So kommt es mir vor, wenn ich an die Debatte rund um die ETH-Weizenfreisetzung denke, die dermassen Staub, aber keine Pollen aufgewirbelt hat. Beim ETH-Experiment ging es tatsächlich um Blüemlisex, allerdings auf einer sehr kleinen Fläche, nämlich 8m2. Das ist etwa so gross wie eine gutbürgerliche Stube. Auf dieser Fläche wären in der Schweiz Pollen freigesetzt worden - und das, weil es anscheinend so gefährlich ist, nur unter einem «Lothar»-Sturm-geprüften Schutzzelt, also gar nicht. Legen wir also unsere Scham beiseite und betrachten einmal die Sexualorgane des Weizens. Dazu brauchen Sie ein Vergrösserungsglas und müssen an der Ähre die einzelnen Spelzen etwas spreizen, dann sehen Sie, Millimeter nahe beisammen, die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane. Wenn es dem lieben Weizen danach ist, Sex zu treiben, dann dürfen Sie drei Mal raten, wohin die Pollen fliegen. Richtig, auf die nahen weiblichen Sexualorgane. Die restlichen Pollen, die zur Ähre herausgeblasen werden, haben gar keine echte Chance, die Stempel in einem anderen Feld zu erreichen. Der Weizen gehört daher zu den Selbstbestäubern. Auch gentechnisch veränderte Tomaten vermehren sich keinesfalls, wie beispielsweise Erdbeeren, mittels Seitensprüngen, sondern sind eben Selbstbestäuber. Jahrtausende lange Erfahrung zeigt, dass eine Pflugschar reicht, um das Pollenproblem beim Weizen zu verniedlichen. Tausend Jahre reichen aber nicht für Greenpeace oder für den Biobauern, der einen Kilometer weit entfernt wohnt und Einsprache gegen das ETH-Experiment einreichte, weil er Angst vor dem Pollenflug hat? Bei Sex weiss man nie, was dabei herauskommt! Das Bundesgericht musste darauf über diesen Blüemlisex nachdenken und hat sich derart entschieden, dass man eigentlich für eine sexuelle Aufklärung des Bundesgerichts plädieren müsste. Diese Art von Hysterie hat Tradition in der Schweiz. Als 1991 und 1992 auf den Versuchsfeldern der Eidgenössischen Landwirtschaftlichen Forschungsanstalt in Changins Bintje-Kartoffeln mit einer gentechnisch übertragenen Unempfindlichkeit gegen ein Virus freigesetzt wurden, hat sich das Buwal auch Sorgen gemacht. Die Forscher wurden gezwungen, auf die Kartoffelfelder zu gehen und die hübschen Kartoffelblümchen abzuschneiden. Das war eine peinlich-prüde Vorschrift. Bintje-Kartoffeln sind nämlich steril; sie haben kein Sexualleben. Man kann sie nur als Stecklinge fortpflanzen, sie sind Klone!

Ich schliesse daraus, dass der Pollenflug zu einer virtuellen Gefahr für die Schweiz wurde, weil entweder die alte Sexualaufklärung mit den Bienchen und den Blümchen versagt hat oder die heutige Aufklärung mittels Zappen durch verschiedene Fernsehkanäle noch allzu oft von Blüemli oder Feigenblättern verschleiert wird. Zudem werden wir jetzt von der Moratoriums initiative überrumpelt und wissen nicht einmal, ob das Abstimmungsalter auch für Schweizer ohne sexuelle Aufklärung gilt.

von Beda Stadler (Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern)

Gastkolumne aus der BernerZeitung, 22.5.04



  Antwort auf Ihr Experten-Gutachten
23.05.2004 20:56  
Als Professor sind Sie natürlich schon ein Experte. Lehren Sie an der Universität einen solchen Mist?

Bei der Genmanipulation geht es darum, dass es bis heute, gedauert hat, bis alles so ist, wie es heute ist. Marginale Abweichungen im Bezug zur Grösse des Universums können alles ganz schnell anders werden lassen. Das mit den Blümchen und Bienchen nennt sich Evolution und hat glaub so um die 14 milliarden Jahre gedauert.

Nun kommen so Leute wie Sie und finden, das gerade Ihre Nase die Schönste ist und solcher Experten wie Ihnen haben wir dann zu verdanken, wenn unsere Kinder alle mit IHRER Experten-Nase zur Welt kommen. Dann sind Sie mit Ihrer Nase in der Geschichte verewigt. Ist es das was solche Experten wie Sie wollen.

Ich habe schon von einem Experten gehört, der auch meinte Experte zu sein. Er wollte der Welt beweisen, warum wir blauäugigen Blonden viel intelligenter als alle anderen Baumhüpfer und Bananenfresser.

Ich bin halt kein Professor, wie sie aus der Grammatik unschwer entnehmen können, aber auf den Kopf bin ich deshalb noch lange nicht gefallen.

Das kommt halt auf den Standpunkt und Brötchengeber darauf an, wie man die Angelegenheit betrachtet.


  bravo
24.05.2004 03:48  
Als James Watt die Dampfmaschine brauchbar gemacht hat, gab es auch Skeptiker, die dachten, man werde Wahnsinnig, wenn man mit der Eisenbahn über 80 km/h fährt.

Ich möchte nicht alte Fehltritte der Wissenschaft aufrollen, aber warum bekommt jede Ratte, und wirklich fast jede, die Sie in der Zoohandlung erwerben, nach spätenstens zwei Jahren Krebs, obschon die Lebenserwartung der Tierchen weitaus höher wäre. Ok, die Genmanipulation hatte seinen guten Zweck - für die Menschheit.

Welche Zeitung druckt sowas? Als Wissenschaftler darf man nicht das Wort vergewaltigen, wie aus x-beliebigem Käseblättchenfüllerbericht der Demokratie zu entnehmen ist.

Herumfliegende Spermien? Pollen? Was soll das? Haben Sie den Unterschied zwischen essen und fressen nicht verstanden?

Klar ist jede Kartoffel geklont, aber wenigstens gleicht die Eine nicht der Anderen. Sie verstehen das.

Die Gefahr des Klonens ist, dass in einem 14-Tage-Projekt eine Armee von Fröschen gezüchtet werden, die nach gusto 7 Beinchen, 5 Augen ...

Dann muss nichtmal mehr ein Mensch in den Krieg. Feuerspeiende Megagift-Frösche, die sich auf eine ähm Rasse richtet und und und


AutorIn: Dr. Resolut
24.05.2004 09:19  
an die vorschreiber: an eurer stelle würde ich lieber wirklich nichts zu einem thema schreiben, von dem ihr offensichtlich keine ahnung habt und stattdessen irgendwelche haltlosen klischee-ängste aus seichten hollywood-streifen zitiert.
im übrigen, meint ihr ernsthaft, die gentechnik sei der erste menschliche eingriff in die pflanzengenetik? meint ihr etwa, die heutigen kulturpflanzen hätten unabhängig vom menschen jemals so existiert? mitnichten, der unterschied zwischen diesen und ihren ursprünglichen vorgängern ist enorm grösser als zwischen irgendwelchen "normalen" und gentechnisch veränderten sorten, die heutigen kulturpflanzen sind somit allesamt anormale mutanten und trotzdem fresst ihr sie. nur wenn man gezielt ein zwei proteine etwas verändert ists plötzlich ein weltuntergang. das ist doch nur lächerlich..


AutorIn: lol
  unlogisch
24.05.2004 17:18  
"Als James Watt die Dampfmaschine brauchbar gemacht hat, gab es auch Skeptiker, die dachten, man werde Wahnsinnig, wenn man mit der Eisenbahn über 80 km/h fährt."

das ist ja wohl wenn schon ein Argument auf der ganzen Linie gegen deine Haltung. Wer waren denn jene angesprochenen Leute? Sicher nicht forschrittsinteressierte Wissenschaftler, sondern irgendwelche konservativen Pseudo-Experten, die aufgrund ihrer eigenen diffusen Ängste versuchten, die leichtgläubige Bevölkerung mit irgendwelchen Ammenmärchen vor den ach so bösen neuen Technologien zu "warnen" und diese somit zu verhindern. Exakt das selbe, was heute vor sich geht, ausser dass es heute nicht mehr irgendwelche spitzbärtigen Puritaner sind, sondern langhaarige Ökos, die im unheiligen Verbund mit religiösen Organisationen in den Kampf gegen all die ach so schlimmen neuen Technologien ziehen und dabei kaum weniger lächerlich argumentieren wie früher die Eisenbahngegner. Aber das merkt leider kaum jemand, weil die Bevölkerung heute wie früher schlichtweg zu ungebildet auf dem jeweiligen wissenschaftlichen Gebiet ist und somit jeden noch so absurden Unsinn nur zu gerne glaubt. Mit fatalen Folgen, schliesslich wird hier der Forschritt in einem der vielversprechendsten wissenschaftlichen Gebieten aufgehalten, worüber höchstwahrscheinlich die Menschheit in der Zukunft genau so ungläubig den Kopf schütteln wird wie bei der Sache mit den angeblichen Gesundheitsschäden durch die Eisenbahn. Aber gut, wenigstens sind wir aus dem Zeitalter heraus, als unangenehme weil zu innovative Wissenschaftler kurzerhand auf dem Scheiterhaufen landeten, wobei allerdings vermehrte Gewaltanwendungen von Greenpeace und Co. in diesem Bereich für die Zukunft nichts gutes ahnen lassen..


  Nicht so schimm
24.05.2004 20:33  
Von Sonnenstrahlen kann man Krebs bekommen. Von Atomversuchen und Reaktorumfälle, auch energiereiche Strahlen, sowie den täglichen ration radioaktiver Partikel tut höchstens der kleine Zehe weh.

Batterien, die in Deutschland zu 30% zurückgegeben werden und 70% im Abfall laden und Cadnium, Nickel, Zink, Blei usw. freisetzen.

Verpackungen PVC, Polyethylen, Poly... schleppen Sie pro Jahr nach hause.

Farben und Möbel enthalten Gifte in Lösungsmittel und verursachen Krebs.

Alles im Butter?


AutorIn: Mörgeli Clon 2 958 484
  Und die Erde ist doch keine Scheibe...
26.05.2004 02:29  
Es geht nicht darum, ob das Essen dieser manipulieren Lebensmittel uns Menschen schadet, sondern darum das unsere Kinder nicht alle mit ner "Stalder-Nase" auf die Welt kommen.
Alles klaro?

"Die Wissenschaft kann mit ihren Erkenntnissen unmöglich in allem falsch liegen."
Zitat: Harald Lesch, Prof. Uni München

Und das glaube ich auch. Aber die Gefahren mit der Gentechnik, sollten nicht durch sochle wie Prof. Beda Stalder verhunzt werden, denn die Gefahren liegen nicht im Essen dieser Lebensmittel, sondern das, das mit Ihr gemacht werden kann - meiner Meinung nach.

Hat man mal den Dreh raus, so hat die Menschheit das Problem der Spartaner nicht mehr.

(Die Spartaner, besser gesagt, die Spartaner-Obrigkeit, haben Kinder, die nicht nach Gusto auf die Welt gekommen sind, einfach umgebracht).

Was wollt ihr mit der Genmanipulation? Blauäugige Blonde, die jedem Massenmörder wie Hitler in den Hintern kriechen? Echt, nein danke. Zwei Bush, ein Putin und ein Sharon reichen vollkommen.




AutorIn: Dr. Resolut
26.05.2004 11:51  
was für ein schmarrn, da sind die pseudoargumente von greenpeace ja noch fast heilig gegenüber solchen abstrusitäten, immerhin versuchen die wenigstens noch halbwegs einen zusammenhang mit der realität zu konstruieren, was man von deinem schwurbel kaum behaupten kann. wohl ein wenig zu viel gattaca geschaut? aber zum glück ist die realität kein hollywood-film, von da her nochmal: informier dich zuerst richtig bevor du solchen unsinn schreibst oder lass es gleich ganz bleiben.
zudem, seit wann soll die tatsache, dass sich etwas missbrauchen lässt ein argument für ein völliges verbot sein? das trifft schliesslich nicht nur auf die gentechnik zu, sondern auf so gut wie alles, ob das nun ein simples objekt wie ein pflasterstein oder ein komplexes geistiges konstrukt wie der marxismus ist, selbst wenn etwas in seiner eigentlichen funktion noch so gut ist, die schattenseite, dass jemand etwas fragwürdiges damit anstellen kann gibt es immer. selbst lebensrettende medikamente sind schliesslich häufig bei nur minim falscher anwendung tödlich. soll man deswegen medikamente und alles andere verbieten? oder um bei modernen technologien zu bleiben, soll man auf solarstrom verzichten, nur weil diese strom für irgendwas übles missbraucht werden könnte? soll man wasserstoffbetriebene autos nicht entwickeln nur weil jemand diesen antrieb auch in einen panzer einbauen könnte? im übrigen, es gibt schon so genügend totalitarismus und rassismus auf der welt, da irgendein schreckgespenst mit einer völlig an den haaren herbeigezogenen pseudoutopie an die wand malen zu wollen ist mehr als unnötig..

ps: wenn du derart angst vor einer wie von dir fabulierten "schönen neuen welt" hast dann müsstest du konsequenterweise auch jede freigabe von drogen bekämpfen..


AutorIn: lol
  @lol
26.05.2004 15:44  
Also Dein Geschwafel sind reine Unterstellungen. Oben erwähnte Probleme, die auf der Dummheit von Geldgiereigen, sich auf Kosten andrerer bereichern, die dann den Schaden haben.

Es tut mir leid, aber mit Deinem Geschwafel kann ich nichts anfangen.

So bleibt mir nur zu hoffen, dass die Clons nicht nach Deinem Prototypen gebildet werden.


AutorIn: Dr. Resolut
26.05.2004 16:52  
jaja, bloss nicht auf die sachfragen eingehen und stattdessen irgdendwelche unsinnigen halbsätze rumbellen, die sorte mensch hat man am liebsten bei politischen diskussionen. kurz gesagt: da ist hopfen und malz verloren, kein wunder, dass es so viele ach so tolle gentech-gegner gibt bei einem solchen übermass an geradezu infantiler ignoranz und unwissenheit..


AutorIn: lol
26.05.2004 21:32  
Stalder- oder lol-Nase?


  Sachfragen, welche Sachfragen?
26.05.2004 23:21  
Was du geschrieben hast, lol, ist mich als Deppen hinzustellen.

Leider vermisse ich ein deine sachliche Argumentation, von wegen Sachfragen.

Tja, wenns du so im Griff hast, dann frage ich nächstes mal dich.

Trotzdem möchte ich nicht, dass unsere Kinder eines Tages nach deinen Genen geklont werden. Ein loli genüngt vollkommen.


AutorIn: Mörgeli Clon 7 543 564
  hä?
27.05.2004 18:15  
was soll diese peinlich merkwürdige Diskussion? Es geht hier um die Gentechnik bzw. genauer gesagt die grüne Gentechnik/Pflanzengentechnik, Klonen hat mit dem allem reichlich wenig zu tun und dementsprechend auch nichts in einer solchen Diskussion verloren. Der einzige Zusammenhang besteht höchstens darin, dass sich Pflanzen oftmals selber klonen oder in der Pflanzenzucht geklont werden, also alle hier wohl oder übel Klone essen. Aber das tut wie gesagt nicht viel zur Sache, wenn ihr also nichts seriöses zur Gentechnik sagen könnt dann unterlasst es doch einfach, irgendwelche dümmlichen, themenfremde Sprüche sind einfach nur niveaulos und einer ernsten Thematik wie dieser schlichtweg unwürdig..


  Ach noch so ein Gentech-Experte
27.05.2004 23:42  
Zuerst die Pflanzen gegen den Parasiten resistent machen. Der Vogel, der sich von diesen Insekten ernährt, verliert seine Nahrungsgrundlage. Pflanzen sterben aus, weil der Vogel nicht mehr da ist usw.

Na, ihr seid mir ja Experten boah!!!


AutorIn: Mörgeli Clon 206 881
  ach...
28.05.2004 10:29  
jaja, bei überzüchteten, pestizidverseuchten und am besten noch strahlenmutierten (z.B. beim Hartweizen für Pasta) Monokulturen natürlich gibts natürlich keine ökologischen Probleme weil die Pflanzen ja derart "natürlich" sind, sicher doch.
Und jetzt bitte aufwachen und den schmerzhaften Kontakt mit der Realität aufnehmen. Danke.


  Na sag ich doch
28.05.2004 16:57  
Na sag ich doch, dass so möchtegernschnelldenker-staatszüchtungen unsere Umwelt kaputt machen. Aber mir muss du bitte nichts unterstellen. Danke.
Angesichts der Probleme, empfehle ich den Gen-Tech Befürworter dringenst, ihre Augen zu öffen.


AutorIn: Mörgeli Clon 672 771
28.05.2004 17:56  
was für Probleme? Ich habe hier nach wie vor kein einziges erwiesenes Problem gelesen, welches bei einer korrekten Anwendung der Gentechnik bei der Pflanzenzucht entstehen könnte. Stattdessen kommen immer nur irgendwelche Heissluft-Hypothesen ohne Hand und Fuss, da könnte ich ja genau so gut alles mögliche aus der Luft gegriffene behaupten. Also, schreibt was konkretes oder schweigt für immer!


AutorIn: lala
  Probleme
29.05.2004 16:37  
Gentech und
Gesundheit
Silvia Ribeiro.

Auf den Philippinen
sind zahlreiche Menschen
erkrankt, die Pollen
von Gentech-Maispflanzen
einatmeten. Derweil drängen
Mexiko und Brasilien auf
weniger Gentech-Kontrolle
– dem Handel zuliebe.
Praktisch alle Familien in einem kleinen
Dorf in Mindanao auf den Philippinen,
in der Nähe von Feldern, wo Gentech-Mais
angebaut wird, hatten plötzlich Probleme
der Atemwege und der Verdauung sowie
Fieber und Hautausschläge. Dies während
der Jahreszeit, in der die meisten Mais-
Pollen in der Luft waren. Die philippinische
Zivilorganisation SEARICE, welche die Bauern
und Bäuerinnen in Projekten zur Saatgut-
Erhaltung begleitet, war alarmiert und
kontaktierte Terje Traavik, Direktor im wissenschaftlichen
norwegischen Institute for
Gene Ecology. Traavik, der in seinem Labor
seit Jahren mögliche Auswirkungen von genetisch
manipulierten Organismen auf die
Gesundheit studiert, reiste auf die Philippinen
und nahm Blutproben der betroffenen
Menschen.
Am 24. Februar 2004 präsentierte
Traavik gemeinsam mit anderen unabhängigen
WissenschaftlerInnen erste Resultate
seiner Studien. Die Blutproben enthielten
Antikörper IgA, IgC und IgM, Zeichen einer
Immunreaktion des Körpers auf die Präsenz
des Giftstoffs Bacillus thuriengiensis (Bt.),
der im ausgesäten Gentech-Mais enthalten
ist. Im Klartext heisst das: Die Krankheitssymptome
der Bauernfamilien sind die einer
Allergie gegen einen in den Pollen enthaltenen
Giftstoff.
Traavik fügte an, dass WissenschaftlerInnen
schon seit vielen Jahren darauf hingewiesen
hätten, dass Gentech-Kulturen
mit grosser Wahrscheinlichkeit Allergien
verursachen. In Grossbritannien sind die
Allergien auf Soja um fünfzig Prozent angestiegen,
seit genetisch manipulierte Soja
importiert wird. Im Dezember 2003 gaben
russische WissenschaftlerInnen bekannt,
dass sich Allergiesymptome in den letzten
drei Jahren verdreifacht hätten und dass der
Konsum von genetisch manipulierten Produkten
der Grund dafür sein könnte. In den
USA, wo der Konsum von Gentech-Produkten
hoch ist, treten Allergien ebenfalls häufiger
auf. Eine von der US-Regierung finanzierte
Studie zeigte 1999 auf, dass Bauern,
die Bt. als Insektenschutzmittel benützten,
besondere Hautempfindlichkeit sowie eine
hohe Dichte von Antikörpern aufwiesen. In
diesen Fällen war die Menge und der Zeitraum
des Kontakts mit dem Giftstoff Bt. relativ
klein. In den auf Feldern angebauten
Gentech-Pflanzen hingegen ist die Menge
des Stoffs zehn bis hundert Mal grösser. Am
23. Februar präsentierte die Vereinigung
besorgter WissenschaftlerInnen der USA einen
Bericht, der aufzeigt, dass ein grosser
Anteil der konventionellen Soja- und Maissamen
bereits verändertes Erbgut aufweist.
Die WissenschaftlerInnen warnten davor,
dass gentech-freies Saatgut verschwinden
könnte und dass die Nahrungsmittelkette
ebenfalls mit genetisch veränderten Organismen
angesteckt würde.
In Mexiko und Brasilien werden derweil
neue Gesetze diskutiert, die die Vermehrung
der genetisch veränderten Organismen
fördern. Und die VertreterInnen
beider Länder drängten im Protokoll für
Biosicherheit auf weniger strikte Massnahmen
bei der Identifikation von genetisch
veränderten Organismen, «um den internationalen
Handel nicht zu stören».

GEKÜRZTER ARTIKEL AUS DER MEXIKANISCHEN
ZEITUNG LA JORNADA.


| Web:: http://www.pda.ch/vorwaerts/2004/vw-04-19.pdf
  Nochmal
29.05.2004 16:57  
Es wird schon so kommen, dass jede Kartoffel im Format 4x4cm geklont wird, damit die Kartoffeln noch besser in einen Karton passen. Das wird dann als Erfolg gewertet, weil weniger Platzverbrauch und somit umweltverträglicher. hihihi bravo

Also, für diejenigen die noch keine Probleme sehen (zum x-ten mal):
Es geht nicht, dass man Menschen nach den verwerflichen Weltvorstellungen unserer SVP-Obrigkeit geklont werden.
Ich will nicht, dass unserer Kinder schon mit einer Scheitel rechts sowie dem erhobenen rechten Arm zur Welt kommen, deren erstes Wort, das sie trällern: "Ein Liter" ist.


AutorIn: Mörgli Clon 73
  nochmal:
30.05.2004 13:11  
informier dich erst, solcher schwachsinn ist ja nicht mal theoretisch möglich, aus dem schlichten grund, dass sowas nicht über den genotyp determiniert wird, sondern teil des phänotyps ist. und dort können die gene höchstens einen bereich vorgeben, der entscheidende faktor sind dann aber die äusseren einflüsse. so haben nicht einmal genetisch identische individuen zwangsweise die selbe haarfarbe und den gleichen charakter erst recht nicht. es mutet allerdings reichlich merkwürdig an, wenn du das leben derart zum sklaven der gene degradieren willst, das ist längst überholtes 80er-jahre-denken und hat mit der realität reichlich wenig zu tun..


  uhuhuuh noch so ein Experte
31.05.2004 12:04  
boah, beeindruckend. Nun habe ich mich ja informiert. Du bist aber ein Experte, boah.
Es ist gottseidank heute noch so, dass keine Kinder nach dem Vorbild der monoton grinsenden SVP-Werbefigur Mörgeli zur Welt kommen. Gott sei dank.
Aber wenn es heute schon möglich ist, Schafe zu klonen, ist der Weg zum Mörgeliclon nicht mehr weit. Wer hier keine Gefahr sieht, ist wohl für den Staat irgend auf einem Amt am Akten einreihelen.


AutorIn: Mörgeli Clon 4 565
  zum wiederholten mal:
31.05.2004 12:34  
ach herrje, wie kann man so begriffsstutzig sein? selbst wenn du einen mörgeli klonst, was bringts dir? ausser einem ähnlichen aussehen wäre das ein vollkommen neuer, eigenständiger mensch wie jeder andere auch, dessen weltbild in keinster weise vordefiniert ist. je nach prägung, erziehung, kindheitserlebnissen, etc. könnte also, wie bei jedem x-beliebigen menschen, alles mögliche aus einem mörgeli-klon werden, sogar ein kommunist. und möglicherweise hat er nicht mal das selbe grinsen weil er z.b. depressiv wird und überhaupt nicht mehr grinst. merke: die selben gene führen sicher nicht dazu, dass einfach identische kopien von einem menschen entstehen. wenn du das ernsthaft behaupten willst dann sitzt du einem ganz üblen, sozialdarwinistisch-wirren irrtum auf..du könntest also auch tausend mörgelis klonen, es würde kein wesentlicher unterschied zu der normalen bevölkerung bestehen. also, wie wärs wenn du mal ein wenig fachliteratur konsumieren würdest anstatt star wars zu sehen? das würde uns alle hier vielleicht davon bewahren, noch mehr derartig realitätsfremden schwachsinn lesen zu müssen..


  So
01.06.2004 01:21  
Dann muss ich dir aber sagen, dass es immer wider Nachschub an Kriegern aufgrund der Herkunft gibt. Bist du als x geboren, dann wird deine Erziehung, Religion und Weltanschauung genau nach der Herkunft vonstatten gehen.
Ich finde deine Einstellung und das hier das Geschriebene ja nicht schlecht.
Trotzdem finde ich es nicht gut, wenn man immer von Lebensmittel "produzieren" spricht. Man soll mit Lebensmittel nicht spassen und Lebensmittel auf natürliche Weise "gedeihen" lassen. Oder hättest du es gern gehabt, wenn man dich solange mit Milch gemästet hätte, dass du als 14-Tage altes Baby schon wie Rambo aussiehst?
Auch die von uns Menschen als Parasiten bezeichneten Tierchen haben ihren Platz in der Evo und sind aus irgend einem Grund hier, sonst wäre nicht alles so, wie es ist.
Im Klonen sehe ich nach wie vor eine Gefahr, da es nicht nur um das im Leben erworbene Wissen wichtig ist. Willst mir ja nicht sagen, dass der Mörgeliclon plötzlich zum Islam konvertiert oder Bananenessend von Baum zu Baum hüpft.
Nein, wir brauchen kein Gentech. Sollen sich die Bonsai-Einsteine ein anderes Betätigungsfeld aussuchen.


AutorIn: Mörgeli Clon 593 932
  Kein Gentech, aber der gleiche Unsinn
05.06.2004 06:52  
Könnte man die Bea Petri vom Lifestyle nicht abschalten. Die bringt dauernd so gute Cremli-Tipps. Weiss das chirurgie Übungsmodell eigentlich, wie viele Tiere draufgegangen sind, bevor so ein Cremli auf dem Markt ist!


AutorIn: Staldernase
  Fortschritt
02.10.2004 09:09  
Die grünen Genossen in allen Ehren.
Aber was bringt es den Fortschritt zu stoppen?

//Ich arbeite also bin ich//


AutorIn: karl
  ich sehe keinen Fortschritt
21.10.2004 19:27  
ich sehe keinen Fortschritt wenn jeder zweite Mensch mit dem gleich monotonen SVP-Werbegrinsen wie die beiden Stereotypen eines kleinen Oberstleutnants in Jolaeiti-Hosen - Mörgeli und H. Fehr. herumträllen, dass die Brut und Hypothek durch eigenen Fleiss und Intelligenz zustande gekommen sei. Die Herren, deren Weltanschauung im Vergleich eines kleinen österreichischen Gefreiten in Tirolerhosen nicht mehr weit an den Haaren herbeigezogen ist, hätten nach reiflicher Überlegung sicherlich den Schluss erlangt, dass sie es von China bis Russland noch aufs gleiche Pöstchen geschafft hätten; Handlanger braucht es überall. Gen-Arbeitsbeschäftigung für die Beschäftigung von Staatszüchtungen: Nein danke, schon unseren Kindern zuliebe. Oder glaubt jemand allerernstes, dass mit GVO auch nur ein Mensch in Afrika davon was abbekommt? Versuchskaninchen? Wenn man bedenkt, wie die ach so humanitäre Schweiz es zu Wohlstand und Reichtum gebracht hat - bravo. Und die Akten von nachrichtenlosen Gelder werden durch die Banken mit Sitz am Paradeplatz Zürich heute noch nach 10 Jahren vernichtet. Das NS-Regime gibt es lange nicht mehr, aber 1998 als doch noch ein paar nachrichtenlose Akten gefunden wurden, ist noch nicht so lange her, aber frei herumlaufen dürfen A. Hinkels Bankdirektoren immer noch. Idi Amin und Pieter Botha und was sonst noch vom NS-Regime in Südamerika Pension erhalten, grüssen und danken der ach soooooooo humanitären Schweiz. Ein Hinkel, ein Blocher, ein Mörgeli und ein HFehr genügen. Genfrek no thanks! Gehen wir fleissigen Schweizer doch besser wieder Geissenhüten, statt mit jedem Verbrecher-Regime auf diesem (noch) blauen Planeten äh Geschäfte zu machen.


AutorIn: Mörgeli Clon 465 252
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