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 :: 24.1.: Reclaim the World - Crack the WEF - Demo in Chur ::
 Themen | WEF 18-12-2003 00:13
AutorIn : DADAvos : http://www.dadavos.ch.vu
Am Samstag 24.1.04 findet in Chur eine Demo gegen das World Economic Forum statt.
Weshalb eine Demonstration in Chur?

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass weder Polizei noch politische Behörden bereit sind, eine Grossdemonstration in Davos zu ermöglichen.
Gleichzeitig wurde jeweils zur Verhinderung von WEF-kritischen Aktionen und Demonstrationen ein riesiges Polizeiaufgebot aufgestellt, welches für Menschen, die trotzdem ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrnahmen, Angst, Frustration und Auseinandersetzungen zur Folge hatte.

Wir sind nicht bereit uns in diese zerstörerische militärische Logik einspannen zu lassen!

Da wir es trotzdem als sehr wichtig erachten, dass in Graubünden ein starkes Zeichen gegen das WEF, seine Politik und der Missachtung politischer Rechte gesetzt wird, rufen wir am 24.1.04 zu einer Demonstration in Chur, dem politischen und wirtschaftlichen Zentrum Graubündens auf.
Wir glauben, dass eine kraftvolle, friedliche Demonstration in Chur eine politisch inspirierende Wirkung auf Menschen in Graubünden und anderswo haben könnte.
Dabei betrachten wir diese Demonstration nicht als Konkurrenz zu den zahlreichen gleichentags oder unter der Woche stattfindenden Aktionen und Demonstrationen, sondern als Beitrag zum vielfältigen Widerstand gegen das WEF.
Wir rufen deswegen alle dazu auf, sich, auf die ihnen entsprechende Art, an den Protesten zu beteiligen.



RECLAIM THE WORLD - CRACK THE WEF

Aufruf zur Demo gegen das WEF – Chur 24. Januar 2004, 13:00


Immer grössere soziale Unruhen kennzeichnen in letzter Zeit die Schweiz und die ganze Welt. Die Medien berichten über Streiks, Aufstände, Demonstrationen und immer vehementere Polizeieinsätze gegen ArbeiterInnen, AusländerInnen und Andersdenkende.

Doch warum ist die Bevölkerung so unzufrieden? Und warum greift der Staat auf dermassen aggressive Art ein?

Die Antwort liegt auf der Hand: Einerseits führt die Verschlechterung der Arbeitbedingungen, Wohnungsnot, Sozialabbau, Repression, Diskriminierung dazu, dass immer mehr Menschen ihre grundlegenden Bedürfnisse nicht mehr befriedigen können. Andererseits wird die „Zivilgesellschaft“ durch die Liberalisierung der Märkte zunehmend von wichtigen Entscheidungsprozessen ferngehalten. Dieser Demokratieabbau betrifft immer grössere Bevölkerungsteile.

Das WEF in Davos symbolisiert die herrschenden Zustände. Als privater Anlass, organisiert von einer wirtschaftlich mächtigen, profitorientierten Elite, tragen sie alljährlich Ideen zusammen, z.B. Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen (Wasserversorgung, Bildung, etc.), welche in erster Linie ihren Interessen dienen. Natürlich hören wir schöne Worte, wie „Unternehmen zu sozialer Verantwortung aufrufen“ oder „Wohlstand für alle“, aber die Realität zeigt, dass viele Mitgliedsfirmen nicht einmal die Menschenrechte einhalten.

Das World Economic Forum ist eine Plattform für Ausbeuter und Gewalttäter: Seine Mitgliedsfirmen beschäftigen Menschen unter unwürdigen Bedingungen, plündern direkt oder indirekt natürliche Ressourcen und profitieren von fehlenden Menschenrechts und Umweltbestimmungen. Regierungen die teilnehmen, betrachten Krieg als Mittel zur Lösung von Konflikten.

Dass Konzerne, die ihren Gewinn mit der Ausbeutung von Menschen erwirtschaften, und Regierungen, die Kriege führen oder unterstützen, in gemeinsamen Gesprächen den Zustand der Welt verbessern wollen klingt wie blanker Hohn. In Wirklichkeit versuchen die, in Davos „privat“ versammelten „Globalen Führer“, die Logik des Profites für wenige voranzutreiben. Für weite Teile der Weltbevölkerung sind die Auswirkungen dieser Gespräche verheerend.

Auf den zunehmenden Widerstand in grossen Teilen der Bevölkerung gegen diese illegitime Treffen reagieren die kantonalen und nationalen Behörden mit Gewalt. So wird Graubünden mit tausenden Polizisten und sogar Soldaten besetzt, welche ein Klima der Angst und Unterdrückung verbreiten. Im weiteren wird unsere Bewegungs- und Versammlungsfreiheit eingeschränkt.
Die Kosten des ganzen Repressionsapparates belaufen sich mittlerweile auf über 20 Mio Franken, bezahlt natürlich aus öffentlichen Geldern.

Mit einer kraftvollen, bunten, lauten, lebendigen und friedlichen Demonstration möchten wir gegen diese Gewalt und Ungerechtigkeit protestieren.
Dabei ist es uns bewusst, dass wir ein Teil dieses dominanten Systems sind und zur Verelendung oder Vernichtung ökologischer, immaterieller und sozialer Lebewesen und Lebensräume beitragen.
Nur ein Dialog über Alternativen von unten und das führen sozialer Auseinandersetzungen, kann zur Ueberwindung dieses zerstörerischen Systems und dem Aufbau einer solidarischen Gesellschaft beitragen.
Die Demonstration vom 24.1. sehen wir als kleinen Beitrag dazu.
In diesem Sinn:

RECLAIM THE WORLD – CRACK THE WEF
 :: 11 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  revolutionäre Anti-WEF Demo in Davos
18.12.2003 14:30  
revolutionäre Anti-WEF Demo am 24.1.04 um 14.00h
in Davos.


  Gut und recht
18.12.2003 16:36  
Finde es gut das es noch ne weitere Demo gibt. Aber das sie sich ausgerechnet mit der in Davos überschneiden muss finde ich unverständlich. Auch wenn sich die beiden Demos überhaupt nicht ähneln (militant,Blumenverteilen) werden so wäre ich doch gerne an beide gegangen.Glaube es geht nicht wenigen so.
WOW


AutorIn: Habibi
  winterthur
18.12.2003 18:31  
schade dass man den wef protest aufsplittet!

am 10. januar dafür umso zahlreicher, GESCHLOSSEN nach winterthur!!!

supergirl


  Crack the WEF
19.12.2003 01:04  
gewisse leute hätten in der schule lieber richtig lesen gelernt, aber der Pisa Bericht belehrt uns eines Besseren.

"Dabei betrachten wir diese Demonstration nicht als Konkurrenz zu den zahlreichen gleichentags oder unter der Woche stattfindenden Aktionen und Demonstrationen, sondern als Beitrag zum vielfältigen Widerstand gegen das WEF. "

Ich denke auch viele Bullen wären gerne an beide demos gegangen. Denkt mal an die Leute die gegen das WEF kämpfen wollen und NICHT gegen die Bullen.


AutorIn: egal
  Hm FASCHOS
19.12.2003 10:59  
Landquart hat es eine Rechtsradikalegruppierung die sicherlich nicht zuschen wird bei einer solchen Demo in Chur.

Ich hoffe, dass das revo. Bündniss die Demo in Chur so schützen kann, dass die Faschos nicht nach Chur kommen können.


AutorIn: Error
  welche Faschos meinst Du?
20.12.2003 12:18  
Das ist wirklich ein Problem. Und es gibt noch Uniformierte Fascho, die top ausgerüstet und nicht schlecht organisiert sind. Es gibt viele Schwierigkeiten zu überwinden, doch ich finde es super, dass DADAvos es dennoch versucht.

Ich persönlich gehe lieber nach Chur als nach Davos. Natürlich wäre Davos schön, aber ich habe Angst, mich dabei auf Polizeilogik "herablassen" zu müssen, was ich nicht will. Jetzt, Heute 20. Dez gibt es eine Möglichkeit, gegen die Polizei zu potestieren: 14:30 Ennenda (GL)  http://switzerland.indymedia.org/de/2003/12/16634.shtml

Und vielleicht kommen so mehr Leute auf die Strasse. Der Widerstand wird nicht zwangsläufig geschwächt, z.B. auch weil die Landquarter Faschos nicht gleichzeitig Chur und Landquart aufmischeln können. Und die Initanten des Aktionstages vom 17. Januar wählten ebenfalls ein dezentrales Model:
 http://switzerland.indymedia.org/de/2003/12/16668.shtml

Schauen wir der Zukunft entschlossen ins Auge. Es wird sowieso ziemlich anderst kommen, als wir denken. Jemenschs "Freund und Helfer" wird sich nicht lumpen lassen... Alle unseren anderen Probleme (Kommunikation, Organisation, Faschos, Ungeeintheit, uvm.) werden nicht verdrängt, wenn wir trotzdem etwas versuchen. Es ist vielleicht die einzige Möglichlichkeit, diese Punkte zu verbessern.

wir sehen uns, jedenfalls am WEF, auch wenn wir nicht dieselbe Scholle beackern.


AutorIn: Optimist
  WEF-Demo in Chur!!
21.12.2003 14:20  
Geht doch nach Chur und drückt euren Hass, eure Wut und alles was in euch steckt aus.
Eine Demo muss keine sabotierende, zerschlagene Wirkung haben, sie muss Volksfest,Widerstand und Demonstration in einem sein.
Zerstören ist was für Besoffene........ (verurteile ich nicht)

Kommt nach Chur, macht Lärm, und am Abend gibts dann noch ein Punkkonzert in Chur....... (ist in Planung)

Widerstand, Solidarität muss nicht zentral sein....... betrachten wir uns als Splitterbombe!

Die WEF-Bonzen kratzts nicht wo ihr seid, den Staat schon!!



AutorIn: Vorgartenzwerg
  Sound
25.12.2003 02:18  
Habt ihr für Sound gesorgt an der Demo?
Wo gibts Flyers?
Mässi


AutorIn: Klaus
  Sound & Flyers
12.01.2004 22:06  
Also ein Soundwaagen ist so viel ich weis Organisiert.

Und Flyers gibt es unter www.dadavos.ch.vu


AutorIn: Error
  hauptsache friedlich
21.01.2004 08:43  
so lange ihr friedlich demonstriert ist das alles kein problem, und wir alle wissen, dass es immer "nur" die berühmte 10% sind, die stress machen und randalieren. denkt doch bitte daran, dass ihr eine meinung vertretet, andere aber halt eine andere, die euch nun mal nicht passt...sind es deswegen schlechtere menschen?

zeigt uns am samstag in chur, dass die toleranz, die genau ihr fordert, auch von euch gegeben wird, und um das zu sagen keine scheiben zu bruch oder autos brennen müssen...

ein ein wenig besorgter anwohner aus chur (der zwar nicht auf eurer seite steht, euch aber doch VERstehen kann...)


AutorIn: anonymus
  treffpunkt?
22.01.2004 23:39  
gibts eine gemeinsame abreise nach chur vom zürich hb aus? ab 10h fahren die züge immer 07 und 12ab... wäre schön wenn wir einen zug auch so vollkriegen dass die kontrolleurs nicht mehr durchkommen!!

...und am abend geht's nach affoltern in die villa, oder?


AutorIn: nina
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