| :: Hinterhof der Elsie geräumt :: |
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Themen
| Wohnungsnot/Squat
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23-07-2003 12:22 |
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AutorIn : Ex-BewohnerIn
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Heute Morgen haben 150 PolizistInnen in Kampf-Montur den Hinterhof der Elsässerstrasse 7 gewaltsam geräumt. Ausserdem wurde der Keller der Elsässerstrasse 11 - in welchem bis anhin Kulturelle Veranstaltungen stattfanden - mit Schutt aufgefüllt.
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Heute Morgen haben 150 PolizistInnen in Kampf-Montur den Hinterhof der Elsässerstrasse 7 gewaltsam geräumt. Ausserdem wurde der Keller der Elsässerstrasse 11 - in welchem bis anhin Kulturelle Veranstaltungen stattfanden - mit Schutt aufgefüllt.
Der Einsatz wurde nicht angekündigt, dadurch verlieren die rund 20 BewohnerInnen des Hinterhofs ihr zuhause. Ferner liesen die PolizistInnen den BewohnerInnen kaum Zeit ihre persönlichen Gegenstände mitzunehmen. Mit diesem Einsatz nimmt die Eigentümerin, die Stiftung Habitat - deren Ziel es sein soll "günstigen Wohnraum zu erhalten und zu schaffen" - in Kauf, dass 20 meist jugendliche ihr einziges Obdach verlieren.
Gegen dieses Vorgehen protestieren wir nicht. Denn etwas anderes haben wir gar nicht erwartet. Weder von der Polizei, wir haben die alte Stadtgärtnerei nicht vergessen, und schon gar nicht von der Stiftung Habitat, dieses paternalistische Spielzeug einer Basler Roche-Erbin, hat schon seit längerem ihren sozialen Anstrich verloren (Wir verweisen auf die entsprechenden Artikel im "Bewewegungsmelder").
Bereits wird unser Widerstand gegen Abriss auf Vorrat und für das Recht zu wohnen organisiert.
"Friede den Hütten - Krieg den Palästen" (Georg Büchner)
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