| :: Guy Smallman will keinen Besuch von Polizeidirektorin :: |
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Themen
| G8 (Évian)
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08-06-2003 15:39 |
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AutorIn : PigBrother
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Jetzt auch auf deutsch: Die Meldung, dass der von einer Schockgranate verletzte IMC-Fotograf keine Lust hatte, die Genfer Polizeidirektorin im Spital zu empfangen. Gut verständlich, erst recht, wenn mensch weiss, was Madame Spoerry sonst noch so alles auf dem Gewissen hat ...
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| Guy Smallmans "Schockgranaten"-Verletzung |
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--> bekanntlich ist Frau Spoerry für möglichst viele + möglichst brutale neue Polizeiwaffen. So sanktionierte sie z.B. ausdrücklich das "Markierungsgewehr" FN 303, das beim "Test" im Vorfeld des G8 eine Gewerkschafterin schwer verletzte (bei der gelegenheit startete die Genfer Polizei auch eine krasse Prügelorgie). Diese verletzte Gewerkschafterin hat allerdings von Frau Spoerry bis heute keine Entschuldigung erhalten. Dafür wurde ihr von Knüppelschlägen auf den Kopf verletzter Sohn auf dem Weg zur Ambulanz noch von der Polizei eine Treppe hinunter gestossen ... Die Polizei leugnete tagelang ab, eine neue Waffe eingesetzt zu haben: Die Gewerkschafterin sei im Gegenteil durch "friendly fire" aus den eigenen Reihen verletzt worden ... Der damalige Polizeikommandant wollte darauf der Öffentlichkeit sofort reinen Wein einschenken, aber Madame Spoerry verbot es. Der Kommandant und die Informationsbeauftragte mussten darauf ihren Hut nehmen ... Mehr dazu siehe http://www.ssi-media.com/pigbrother/Report2003.htm#3cornavin
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Sonntag, 08. Juni 2003 16:00
Verletzter Fotograf will keinen Besuch von Polizeidirektorin
GENF - Ein an der Anti-G-8-Kundgebung vom 1. Juni in Genf verletzter Fotograf hat einen Besuch der Genfer Polizeidirektorin Micheline Spoerri abgelehnt. Spoerri hatte sich am Samstag ins Spital begeben - der Brite weigerte sich, sie zu empfangen.
Der Fotograf war am Bein von einer so genannten Schockgranate der Polizei getroffen worden. Staatsrätin Spoerri sei aus persönlichen und humanitären Gründen ins Spital geeilt, hiess es beim Departement für Justiz, Polizei und Sicherheit.
Sie habe sich vom Spitaldirektor und dem Arzt des Fotografen über dessen Genesungsfortschritte unterrichten lassen. Der Mann hatte sich zwei chirurgischen Eingriffen unterziehen müssen.
Noch immer im Lausanner Unispital CHUV liegt der britische Demonstrant, der in Aubonne VD bei einer Blockade-Aktion 20 Meter in die Tiefe stürzte, nachdem ein Polizist das Seil durchschnitten hatte, an dem der Mann am Autobahnviadukt hing. Der 39-Jährige hatte dabei mehrere Frakturen erlitten. Der Mann ist in Genesung. (sda)
Quelle: http://tagi.ch/dyn/news/newsticker/105762.html
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das kommt ein wenig spät, finden sie nicht auch? setzen sie sich besser dafür ein, dass solch inhumane granaten generell nicht mehr eingesetzt werden! das gäbe viel grösseres und erst noch positives presse-echo, glauben sie mir!