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 :: Genfer Polizeiskandal News ::
10-04-2003 02:28
AutorIn : PigBrother : http://PigBrother.info
Eines der in Genf verwendeten FN 303-Geschosse (Bild: http://www.comedia.ch ) Aktuelle Agenturmeldungen: Regierung startet 3 Untersuchungen, Informationsbeauftragte tritt ebenfalls zurück / Ex-Polizeichef verweigert Maulkorb: «für einen Fehler bezahlt, den ich nicht selbst begangen habe»
[ Probleme mit Laden von PigBrother.info oder blutgeil.com? -->  http://blutgeil.org ]
Eines der in Genf verwendeten FN 303-Geschosse (Bild: http://www.comedia.ch )
Eines der in Genf verwendeten FN 303-Geschosse (Bild: http://www.comedia.ch )
KRISE BEI DER GENFER POLIZEI

Christian Cudré-Mauroux übernimmt interimistisch das Kommando der Genfer Polizei. Deren bisheriger Chef Christian Coquoz war am Samstag zurückgetreten. Am Mittwoch warf auch die Kommunikationsverantwortliche das Handtuch.

Cudré-Mauroux ist zurzeit interimistischer Leiter der Stabsdienste der Genfer Polizei. Das Auswahlverfahren für den definitiven Polizeikommandanten beginnt noch in der laufenden Woche, wie der Genfer Staatsrat am Mittwoch bekannt gab.

Der Genfer Staatsrat leitete zudem wegen der Affäre um Farbgeschosse der Polizei drei Untersuchungen ein. Zwei Administrativuntersuchungen laufen gegen zwei Polizisten, eine dritte soll Licht in die ganze Affäre bringen.

Bei den Polizisten handelt es sich um einen Gefreiten, der so genannten Paintball-Projektile getestet und Ende März auf eine Demonstrantin geschossen hat, und den diensthabenden Leutnant, wie der Genfer Regierungspräsident Laurent Moutinot sagte. Der Leutnant informierte seine Vorgesetzten nicht über den Zwischenfall.

Die Krise bei der Genfer Polizei forderte unterdessen ein weiteres Opfer. Drei Tage nach Polizeichef Coquoz trat auch die Kommunikationsverantwortliche Véronique Preti zurück. Sie sei von den Direktionsmitgliedern der Polizei zur Kündigung gedrängt worden, sagte Preti der Nachrichtenagentur sda.

Die Journalistin hatte die Funktion der Kommunikationsbeauftragten im Juli 2002 übernommen. Coquoz hatte den Posten in der Absicht geschaffen, ihn mit einer externen Person zu besetzen. Dies stiess laut Preti intern auf Vorbehalte.

Der neue Abgang, der von Polizeidirektorin Micheline Spoerri noch formell akzeptiert werden muss, spiegelt die Spannungen innerhalb der Genfer Polizei wider. Preti setzte sich nach eigenen Angaben für einen offenen Dialog mit der Öffentlichkeit ein, der auch das Zugeben von Fehlern beinhaltet. (sda) 9.4.03)

(Quelle:  http://tagi.ch/dyn/news/schweiz/270927.html )


COQUOZ: KEIN SCHULDEINGESTÄNDNIS


Der am Sonntag zurückgetretene Genfer Polizeichef Christian Coquoz sieht seine Demission nicht als Schuldeingeständnis. Er habe für einen Fehler bezahlt, den er nicht selbst begangen habe, sagte Coquoz in einem Zeitungsinterview.

Er sei zurückgetreten, weil ihm die Regierung das Vertrauen verweigert habe, erklärte Coquoz der Zeitung «Le Temps» vom Mittwoch. Seit rund sechs Wochen habe er eine Verschlechterung des Vertrauensverhältnisses von Polizeidirektorin Micheline Spoerri ihm gegenüber konstatiert.

Die Affäre rund um die verletzte Demonstrantin habe die Entwicklung bloss beschleunigt. Er habe noch vor seiner Demission Problemlösungen vorgeschlagen: eine Untersuchung über die Einsatztruppe, den Anschluss des Pressedienstes an den operationellen Bereich sowie der Verzicht auf den weiteren Einsatz des umstrittenen Projektils.

Er habe das Gefühl, dass die Polizeigewerkschaften den Zwischenfall genutzt hätten, um ihn aus dem Amt zu drängen, sagte Coquoz weiter. Er räumte «verkrampfte Beziehungen» mit Gewerkschaftern ein, aber es sei völlig falsch zu behaupten «ich sei weit von der Basis entfernt oder zu technokratisch».

Die Affäre rund um die verletzte Demonstrantin hat in Genf wenige Wochen vor dem G-8-Gipfel in Evian (F) hohe Wellen geworfen. Die Frau war bei einer Anti-WTO-Kundgebung vom 29. März vom einem sogenannten Paintball-Projektil im Gesicht getroffen worden.

Nach dem Vorfall kam es zu Kommunikationspannen. So erfuhr Polizeidirektorin Spoerri erst Tage später von dem Zwischenfall. Zudem wussten anscheinend etliche Polizisten gar nicht, dass Farbgeschosse überhaupt eingesetzt werden. (sda)

(Quelle:  http://tagi.ch/dyn/news/schweiz/270887.html )

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