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 :: Demofotos aus Bern ::
23-03-2003 12:31
AutorIn : beni
... Fotos der Anti-Kriegs-Demo vom 22.03.2003 in Bern
...
...
zug vom bhf richtzung schützenmatte
zug vom bhf richtzung schützenmatte
dieser krieg ist illegal
dieser krieg ist illegal
bundesplatz
bundesplatz
block gegen die bullen beim bundesplatz
block gegen die bullen beim bundesplatz
bullenantwort die erste....
bullenantwort die erste....
..die zweite....
..die zweite....
..und dritte
..und dritte
...
...
bundesplatz
bundesplatz
verhaftung
verhaftung
bullen auf dem stängeli
bullen auf dem stängeli
es war eine grosse, emotionale demonstration gestern, die leider durch einige kleinere zusammenstösse mit den bullen überschattet wurde. klar ging die polizei etwas aggressiv vor, doch wieso um himmels willen nimmt man eine gasmaske mit an eine anti-kriegs-demo??
 :: 11 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  tja
23.03.2003 13:32  
Die blöde Antwort zuerst: die Gasmaske nimmt man/frau mit um sich vor dem Tränengas zu schützen ;-)

Nein, ich fands auch mega-blöd, dass der Schwarze Block auf die Idee kam, vor dem Bundeshaus durchziehen wollte. Es hätte ja andere Wege zur Botschaft gegeben, einen davon hat er nachher auch genommen und war noch dort...

Demonstranten auf dem Bundesplatz verstehen sich nicht als menschliche Schutzschilde für Spinner, die unbedingt Kravall mit den Bullen wollen. Ich will hier (ausser dieser Routenwahl) nicht den ganzen Block kritisieren, ich hab selber gesehen dass es auch Bestrebungen gab, die Eskalation zu verhindern. Es ist richtig, dass sie zur Botschaft wollten.
Wirklich mühsam, dass es dann ein paar Deppen gibt, die an einem aussichtlosen Ort auf die Polizei losgehen und einen Grund liefern für den verdammt gefährlichen Tränengaseinsatz!
Solange Leute aus dem Block die ersten Steine (bzw. Flaschen) werfen, können wir uns nicht ernsthaft über die Polizeirepression beschweren. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir uns selber im Griff haben und nicht immer die reine Anwesenheit von Robocops als Provokation nehmen um mit sinnlosen Aktionen die Demo zu eskalieren.


  gasmaske und so...
23.03.2003 14:20  
vielleicht, weil krieg mehr ist als nur gewalt (eher die aggressive fortsetzung der freien marktwirtschaft als folge einer nicht mehr anders zu überwindenden krise) und der kampf gegen den krieg dementsprechend nicht per se gewaltfrei sein muss, um "richtig" zu sein?
schön, dass in bern leute waren, die aus der heuchlerei der sozialdemokratie und ihrer konsorten ausgebrochen sind.
klar, auch ein revolutionärer block von einigen hundert leuten wird diesen krieg nicht beenden, aber die entschlossenheit, die darin demonstriert wird, gibt mir mehr hoffnung als das relativ passive mitlatschen von 50'000 personen an der gesamten demo. qualität statt quantität.
am besten wär's natürlich, wenn die ganze demo so entschlossen wäre. aber während die bomben fallen und sich die aktionäre der rüstungsindustrie ob der steigenden börsenkurse kräftig die hände reiben, zelebrieren herr und frau füdlibürger lieber ihre erhabenheit über jegliche gewaltanwendung. es muss schön sein, so rein zu sein. leider ist es ein scheissdreck wert.

(sorry wegen der polemik, aber die zunehmend linksbürgerlichen positionen auf indymedia machen es einem echt nicht leicht, ernst zu bleiben.)


AutorIn: unpolitische chaot us züri
  An die Friedlichen
23.03.2003 14:34  
An alle "friedlichen" Demonstranten. Ist mir klar, dass ihr vor Kriegsbeginn nie an Demonstrationen ward und friedlich euer Coca.Cola und euer Mac Donald-Menü in euch hineingeschlungen habt.
Habt ihr aber echt das Gefühl, das sich Bush und/oder die "neutrale" Schweizer Regierung von euch beindrucken lassen?

Habt ihr das gefühl, das Händchen halten was nützt gegen Krieg und Elend?

Mit Konzert-Happenings und blöd rumstehen wollt ihr die Welt verändern? Oder ist es mehr eine Alibi-übung, um nacher zu sagen, ich war dabei. Gewissensberuigung?

Es wird zeit, aktiv zu werden gegen diesen Krieg. Mit Blockaden, Besetzungen, Sit-ins. An Tankstellen, vor den britischen und Amerikanischen Botschaften. Organisiert den wirklichen Widerstand von unten, wie in vielen europäischen Ländern. Auf indymedia stehen täglich Berichte über solche Aktionen, nur hier in der Scheiz läuft fast nix in diese Richtung.

Schon vor diesem Krieg starben täglich durchschnittlich 20'000 Menschen an Hunger, krankheiten und Krieg. Wo wart ihr da? Da war es euch scheissegal!!! Es muss bei euch immer zuerst eine fette Katastrophe geben, bis ihr den finger aus dem Arsch kriegt. Traurig, aber wahr. erst wenn euch die Bomben vor die Haustüre fallen, wacht ihr auf.


AutorIn: ihr würdet mich Chaot nennen
  @ihr würdet mich Chaot nennen
23.03.2003 15:25  
hast du das gefühl, bush lässt sich von gewalt gegen berner bullen beeindrucken?!?!
hast du das gefühl, dass bush sich von farbbeuteln auf das bundeshaus beeindrucken lässt?!?!
das brachte nichts bis garnichts und die ausschreitungen desswegen waren nur eine massive gefährdung der vielen familien und andere personen, die auch anwesend waren!!! was wäre passiert, wenns eine massenpanik gegeben hätte?!?!

ich bin dafür und dabei, bei aktionen gegen botschaften, konzerne, bullen und einzelne persönlichkeiten! aber nicht wenn noch x-tausend andere dabei sind, die zwar eine ähnliche meineung haben, nicht aber so radikal sind wie wir, und wir sie mit den aktionen gefährden!!!

gruss


AutorIn: BlaBla
23.03.2003 17:36  
sittings können eine sehr positive wirkung haben, da werden konkrete kriegsprofiteure ins rampenlicht gerückt, die bevölkerung wird darauf aufmerksam. doch es bringt ganz sicher nichts, wenn man die bullen mit farbe beschmeisst. ich finde es nicht sonderlich schlimm....aber man muss nachher nicht sagen, man habe damit eine ach so revolutionäre tat begangen.
ich finde es verdammt schade, dass es jetzt wieder zu streitereien in der bewegung kommen muss. es ist unglaublich, wie viele leute momentan rund um die welt auf die strasse gehen. klar, es ist ein wenig komisch, dass plötzlich alle aufschreien, wenn die us-regierung wieder mal das völkerrecht missachtet, das tut sie nicht zum erstem mal, trotzdem ist es doch sehr positiv zu werten! wenn alle, die momentan auf die strasse gehen, anfangen darüber nachzudenken, wo denn die ursachen solcher kriege liegen, dann hilft das sicher mehr, als wenn viele demogängerInnen durch diese chaoten, wie sie wahrscheinlich von einem grossteil wahrgenommen werden, vertrieben werden. es ist zu hoffen, dass die demoakzeptanz in der bevölkerung nicht nachlässt, und so auch während g8, wef und co riesige demos stattfinden werden.


AutorIn: beni
  dumme linke
23.03.2003 18:26  
immer wieder gibt es an Demos leute, die versuchen andere Leute von militanten Aktionen abzuhalten, z.b. in dem sie sich dazwischen stellen, und völlig selbstlos fremdes eigentum beschützen, nur um der Sache willen...
wenn ihr wirklich so engagiert seid, warum geht ihr dann nicht nach Bagdad als human shield? das wäre nämlich die einzig logische konsequenz eurer "deeskalations"-politik. da könntet ihr jene Menschen schützen die es wirklich nötig haben....
ps: gruss an alle militanten pazifisten


AutorIn: nobody is better than bush
  Genau "ihr würdet mich... "
24.03.2003 02:23  
Ihr Möchtegern Friedens-Aktivisten habt keine ahnung !!!!
KRIEG DEM KRIEG !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


AutorIn: Anti-kapitalistischer Friedens Aktivist st
  ...
24.03.2003 11:45  
naja...
irgendwie stimmt dieses und jenes...
logisch kann durch eine gezielte Aktion viel erreicht werden, ich finde auch dass das passive mitlatschen an einer Demo nicht die effizienteste Lösung ist. Doch es muss gut geplant sein und sicher nicht im Schutze einer 40000 köpfigen demo ausgeführt werden. An einer Demo bist du ein Teil des ganzen, wenn du das nicht akzeptierst dann hast du nichts an einer demo zu suchen. Wenn du dein Ding durchziehen willst dann mach es, aber nicht wenn du dich an einem kollektiven Marsch befindest andem ein grossteil der Leute nichts mit euren Aktionen zu tun haben. Meistens sind die Aktionen nämlich genauso unnötig wie die Demo selbst. Meistens ist das vorgehen unvorsichtig und nicht richtig organisiert. Entweder richtig oder gar nicht!


AutorIn: ich halt
  zu den Bildern
24.03.2003 13:50  
Dieser Krieg ist illegal?! Was ist den das für eine Aussage? Demzufolge gibt es legale Kriege, oder sind diese einfach egal, oder ist da die Grenze zwischen Gutmensch und Bösmensch einfacher gezogen, oder sind sowieso nur Bösmenschen daran beteiligt, ober hab ich da was falsch interpretiert?
Und wer entscheidet über legal uns Illegal? Wir doch nicht! Es ist die gesetzgebende Instanz welche von der finanzstarken Oberschicht gestützt wird. Diese Struktur bedarf einer Systematik, welche gemeinhin als Kapitalismus bekannt ist. Diese wiederum ist von einem florierenden Markt abhängig. Steht eine Stagnation oder gar eine Rezession vor der Tür muss der Markt angekurbelt werden. Unter Anderem ist ein Krieg eine der lukrativsten Möglichkeiten. Die Waffenindustrie und der Wiederaufbau bringen Milliarden ein für die nächsten paar Jahre, zudem lächelt im Irak das Ölgeschäft. In diesem Sinne ist dieser Krieg höchst legal und Opfer müssen zum Wohle "aller" gebracht werden. Eine perverse Abwägung zwischen Vor- und Nachteilen.
Das wir das nicht wollen, steht ausser Frage. Doch hier wird über die "friedlich oder militant"-Frage gestritten, während anderswo durch Ausbeutung Menschen an Hunger und Armut und durch Kriege krepieren, wovon wir noch profitieren. Nur gemeinsam sind wir stark, respektieren wir die unterschiedlichsten Aktionsformen. Für eine antikapitalistische Welt ohne Ausbeutung, es gibt nur diese Eine.


AutorIn: stop capitalism terror
25.03.2003 06:24  
krieg dem krieg ist wohl so was von bescheruert!
na ja bin nicht gegen aktionen, aber nicht so wie nachmittags an der demo, wenn diese voll von kinder ist. sorry aber das ist sau verantwortungslos! da galt wohl einfach euer ego, was ihr wollt müsst ihr haben und tun. zu militante aktionen sind an einer friedensdemo nicht angebracht. checkt das mal ihr hirnis!
fighting for peace is like fucking for virginity!


AutorIn: ist eh wurscht
  @ ist eh wurscht
25.03.2003 09:08  
ich finde es auch verantwortungslos wenn Kinder an einem Revoluzionären Block mitlaufen.
Mit ist eh wurscht bist du wahrscheinlich am Ehrlichsten. Ein bisschen protestieren, aber immer schön friedlich und nie zu weit gehen, könntest ja noch was von deinem profitablen Wohlstandsleben verlieren. Kann dich nie ernst nehmen!


AutorIn: antikapitalist
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