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 :: Thun: RUAG testet neue Tränengaspetarden ::
10-12-2002 11:05
AutorIn : Aareschwimmer
Thun: RUAG testet neue Tränengaspetarden In Thun testete letzte Woche die Firma RUAG neue Tränengaspetarden und sorgte für Angst und Schrecken in der Bevölkerung.
Thun: RUAG testet neue Tränengaspetarden
Thun: RUAG testet neue Tränengaspetarden
Bund 10.12.02

Genna will Klarheit über Tränengaswolke

THUN Die Verunsicherung in der Bevölkerung war gross, als sich am vergangenen Freitagmorgen auf dem Thuner Waffenplatz eine Gaswolke ausbreitete. Zahlreiche Personen aus dem Raum Allmendingen beklagten sich bei der regionalen Einsatzzentrale über Reizungen der Augen (siehe «Bund» vom Samstag). Abklärungen der Polizei haben ergeben, dass auf dem Testgelände der Firma Ruag Tränengas entwichen war. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung habe jedoch nicht bestanden.
Der Thuner Regierungsstatthalter Anton Genna ist dennoch alarmiert. Dem «Bund» sagt er: «Es darf nicht sein, dass die Zivilbevölkerung mit Tränengas eingenebelt wird.» Er verlangt nun von der Polizei eine genaue Abklärung des Unfallhergangs sowie Angaben über die Herkunft des Gases. Im weiteren will er vom Kantonalen Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit wissen, ob die Ruag Munition AG überhaupt eine Bewilligung für die Durchführung solcher Experimente hatte. Genna ist der Auffassung, dass es sich bei dem freigesetzten CS-Tränengas um einen «nicht ganz harmlosen Stoff» handelt. «Das beunruhigt mich.» Noch sind allerdings keine Ergebnisse bekannt, die Ermittlungen laufen noch.

Ruag testet seit zwei Jahren

Ruag-Konzernsprecher Bruno Frangi bestätigt auf Anfrage, dass die Ruag Munition «sämtliche Bewilligungen zur Durchführung der Tests» hatte. Weshalb sich am Freitag über Allmendingen eine Gaswolke entwickeln konnte, sei jedoch noch nicht geklärt. Die Testanlage sei jedenfalls nicht «spektakulär oder aussergewöhnlich» gewesen. Nach Angaben von Frangi könnte aber die «spezielle Wetterlage» eine entscheidende Rolle gespielt haben. Die Ruag bedaure den Zwischenfall. Zum Unfallhergang hält Frangi fest: Mitarbeiter der Ruag Munition AG hätten um 10.15 Uhr mit dem Testverfahren für einen neuen Prototyp eines Reizstoffwurfkörpers begonnen. Bereits eine halbe Stunde später habe der Umweltbeauftragte des Waffenplatzes wegen der Gaswolke im rund ein Kilometer entfernten Wohngebiet interveniert. Daraufhin seien die Tests sofort abgebrochen worden. Die Ruag Munition AG führt seit zwei Jahren auf dem Waffenplatz Thun Versuche mit CS-Tränengas durch. Dabei werden jeweils zwischen 20 bis 30 Wurfkörper abgebrannt. Bisher hat sich laut Bruno Frangi noch nie eine vergleichbare Tränengaswolke entwickelt. Die Reizstoffwurfkörper würden fast ausschliesslich an Polizeikräfte verkauft. CS-Tränengas verflüchtige sich rasch und sei «weniger gefährlich» als CN-Tränengas.

Alter Kampfstoff

CS-Tränengas ist nach Angaben von Anton Wicki, Toxikologe am AC-Labor Spiez, einer der ältesten Reizstoffe überhaupt. Er wurde bereits Ende der 60er-Jahre «massenhaft» gegen Demonstranten eingesetzt. Das Gas bewirke ein Reizen der Augen und führe zu starkem Tränenfluss. Dringe der Stoff in die Nase und in die oberen Atemwege ein, so könne dies starken Husten auslösen. Zu Todesfällen sei es bislang nur in Ausnahmesituationen gekommen etwa dann, wenn das Reizgas in sehr kleinen Räumen eingesetzt wurde, sagt Wicki. Nach Angaben des Toxikologen ist es theoretisch denkbar, dass die spezielle Inversionslage vom vergangenen Freitag die Ausbreitung der Tränengaswolke begünstigt hat. «Der Wind und der Luftdruck spielen im Zusammenhang mit der Ausbreitung eine entscheidende Rolle.» (adk)
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  selber schreiben
10.12.2002 12:11  
indymedia sollte zum selberschreiben und nicht zum crossposten von bürgerlichen mediennachrichten benutzt werden!


AutorIn: zarzar
  cs
10.12.2002 20:27  


AutorIn: Zarc International Inc.
  Auf den Inhalt kommt es an
11.12.2002 16:36  
... ausser vielleicht, wenn der Inhalt auch "Nicht-Bürgerliche" interessiert und das Abschreiben deklariert ist...


AutorIn: ari
  Gut zu wissen ...
12.12.2002 13:03  
# No effects on alcohol or drug intoxicated individuals
(Pain Resistant)



AutorIn: heidi
  Todesfälle & Verletzungen durch Tränengas
15.12.2002 00:35  
Eine Dokumentation, wie "harmlos" das sog. "Tränengas" wirklich ist, findet ihr unter  http://PigBrother.info


AutorIn: PigBrother | Web:: http://PigBrother.info
  Finde solche Posts wichtig....
03.04.2003 14:56  
Ist doch intressant, wenn gewisse bürgerliche Artikel hier gepostet werden. Habe jedenfalls keinen Bock, täglich alle zeitungen auf wichtige artikel zu durchstöbern. Und wenn das Menschen machen, sollen sie die wichtigen Sachen, die uns betreffen, hier posten. Ist doch super.......


AutorIn: ---
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